Donnerstag, 11. Mai 2017

Irgendwie war das aber alles noch nicht richtig. Die Liegehöhe war ok; aber die Matratzen waren zu schwer und nahmen zu viel Platz weg. Man hatte einfach kaum noch Platz für was anderes. Also war wieder umdecken angesagt... was konnte man alternativ zu guten bequemen Matratzen nehmen... wir testeten einiges durch:

1. Eine 5cm starke selbstaufblasbare Matte
Diese war ganz gut. Allerdings war das Handling etwas schwierig und irgendwie waren die 5cm doch zu hart.

2. Eine 20 Zentimeter starke Luftmatratze
Diese war sehr angenehm. Könnte auch mit einem Allergikerbezug bezogen werden. Allerdings waren die 20 Zentimeter "zu hoch". Meine Frau beklagte sich über zu wenig Raumgefühl und zu wenig Kopffreiheit.

3. Eine 10 Zentimeter starke Luftmatratze
DAS war es! Gute Stärke, richtige Höhe, um noch möglichst viel Raumgefühl und Kopffreiheit zu haben und ein extrem geringes Packmaß! Zum Aufblasen bzw Luft rauslassen einfach eine kleine elektrische Pumpe (kann auch die Luft rausziehen) dranstecken, 1 Minute - FERTIG! PERFEKT!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Lieferung verzögerte sich etwas. Aus den ursprünglich geplanten wenigen Wochen wurden vier Monate, dann ein vierwöchiger Krankenhausaufenthalt (an dieser Stelle sei bemerkt: Über Weihnachten, Silvester und Neujahr im Krankenhaus zu liegen ist äußerst uncool. Es passiert quasi nichts und man kann nur abwarten), wieder alles verschoben und endlich gab es Anfang 2017 gab es dann unsere "Weiße Taube" :) und wir an den Wochenenden machten wir uns daran, unsere Überlegungen und Ideen weiter auf Papier und in den PC zu geben und waren im Mai dann endlich soweit, dass wir schon mal drin schlafen konnten... da wir jetzt ja deutlich mehr Platz hatten als bei unseren vorherigen Fahrzeugen, bedachten wir, dass man auch eventuell im Auto mal schön sitzen können müsste... also planten wir hinten gegenüberliegend eine kleine Sitzgelegenheit ein....

Sonntag, 1. Mai 2016

2016 kam dann der Umzug und wir hatten uns in den Kopf gesetzt, auf jeden Fall eines unserer Fahrzeug gegen einen Kombi zu ersetzen, um möglichst viel Platz für Umzugskartons und Baumarkteinkäufe zu haben... und so kamen wir auf die sogenannten "Hochdachkombis" (VW Caddy, Citroen Berlingo und co). Wir informierten uns und stellten feste, dass es da ganz schön viele dieser rollenden Schuhkartons gab, die eigentlich dem Nutzfahrzeugsegment angehören mittlerweile aber auf PKW-Verarbeitungs- und -Ausstattungsniveau angekommen waren. Echt Klasse! Bei den Dingern sollte also auch genügend Platz für jede Menge Umzugs- und Baumarktmaterialien sein für die neue Behausung in der neuen Stadt! :)
...und eventuell sollte da dann auch genügend Kopfreiheit für meine Frau sein, dass Sie sich wohl fühlte...? Ich plante direkt wieder in freien Minuten am PC, nachdem wir uns nach einigem hin- und her für einen Peugeot Partner Tepee entschieden hatten (Grund: ICH wollte einen Benziner und ich wollte dieses "Allrad-Light"-System haben, was bei Peugeot mit "Grip Control" titoliert wird.) Und in dieser Kombination gibt es einfach nicht viele Anbieter...

Sonntag, 25. Januar 2015

Es sollte nun erstmal für 2015 dauern bis wir uns dem Thema "Schlafen im Auto" wieder annehmen sollten. Das Jahr 2014 war stressig. Eine Betriebsprüfung, zwei Krankenhausaufenthalte und dann die Aufhebung meines damaligen Vertrages mit meinem Vertragspartner sorgten für viele schlaflose Nächte.
Zwischendurch kam uns mal die Idee: "Lass uns doch einen 'Bus' kaufen." Aber da war immer noch die Hürde, dass diese Dinger einfach verdammt teuer sind. Auf Basis des recht günstigen Nissan NV 200 stellten wir Überlegungen an, solch ein Fahrzeug zu nehmen und es "für uns" mit dem eigentlichen System, was wir schon hatten, zu ergänzen. Aber irgendwie war dieses Fahrzeug auch nicht das richtige; Extras, Lautstärke, etc pp. Das sollte nicht sein... also wieder auf Eis gelegt...

Sonntag, 30. Juni 2013

Erst 2013 waren wir soweit, dass das Stecksystem für uns "gut genug" zum testen war. Es war so flach wie möglich, um möglichst viel "Kopffreiheit" bis zum Dach zu haben und gleichzeitig so breit wie möglich, um möglichst mit zwei Personen bequem nebeneinander liegen und schlafen zu können. Das Lattenrost sowie die Matratze waren im "Kasten" drin. Das Lattenrost wurde über eine Führung aus dem Kasten heraus in den Innenraum "geschoben"/"gezogen". Gleichsam konnte man den Tisch nach außen auf einem anderen Ebene ziehen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mit verschiedenen Durchmessern und Größen von Aluminiumprofilen gearbeitet und Arretierungsfedern genutzt, um bestimmte Positionen des Kastens zu "halten". Insgesamt ein tolles System! Aber meine Frau empfand den Schlafplatz "beengend".
Die Idee mit einem "Alltagsauto" unterwegs zu sein, war somit vorerst gescheitert, denn ein anderes größeres Auto mit "höherem Dach" sollte es erstmal auch nicht sein. Alles in Richtung "BUS" war uns einfach zu teuer zum damaligen Zeitpunkt.